Schlüsseldienst – was muss ich beachten

In diesen Tagen macht die Dienstleistungsbrache „Schlüsseldienst“ bundesweit von sich reden. Die Schlagzeilen sind leider negativ. Sie machen nachdenklich und regen den Verbraucher dazu an, auch in der Notsituation wie einer verschlossenen Tür cool und kritisch zu bleiben. Nicht davon betroffen, und das soll ausdrücklich betont werden, sind wir vom Schlüsseldienst Berlin.Beim Schlüsseldienst lassen sich die schwarzen Schafe auf Anhieb von den seriösen Anbietern unterscheiden und ausgrenzen. Wenn Sie sich das Angebot vom Schlüsseldienst Berlin anschauen und mit Angeboten in anderen Städten oder Bundesländern anschauen, dann können Sie sehr schnell unterscheiden in „Original und Fälschung“. Wird die Katze im Sack angeboten, also ein Schlüsseldienst ohne vorherige Preisangabe zu Kostenart und Kostenhöhe, muss das sofort stutzig machen. Ein seriös und ehrlich arbeitender Schlüsseldienst wie wir in Berlin arbeitet mit Festpreisen. Am meisten gefragt ist die Türöffnung, also das Öffnen der zugezogenen oder der verschlossenen Tür. Üblich ist es, dafür einen Festpreis als Endpreis anzubieten. Darin enthalten sind An- und Abfahrt sowie im Einzelfall die Mehrwertsteuer. Dieser Festpreis variiert nach Tageszeiten und Wochentagen. Alles andere ist unseriös und unlauter, so wie von der Polizei und der Staatsanwaltschaft bundesweit aufgedeckt. Die Strafverfolgungsbehörden sind buchstäblich hunderten Fällen nachgegangen, in denen die Betroffenen in ihrer Not, wie es heißt, über den Tisch gezogen worden sind. Ihnen wurde in ihrer Notsituation hohe dreistellige Summen abgenötigt nach dem Motto „Bezahl, oder die Tür bleibt zu“.Schloss aufbohren

Vorsicht ist immer dann geboten, wenn es sich nicht um einen örtlichen, einen ortsansässigen Schlüssel- beziehungsweise Schlüsselnotdienst handelt. Selbst in einer Millionenstadt wie Berlin kennt man sich in den einzelnen Ortsteilen und Stadtbezirken. Der Schlüsselnotdienst ist dort präsent und bekannt, bestenfalls mit einer Niederlassung vertreten. Die Not des Betroffenen auszunutzen ist um einiges schändlicher als so manch andere Straftat. Das ist mit bundesweiten Schlüsseldienstleistungen geschehen und hat für viel Aufruhr sowie Aufsehen gesorgt.

Der Schlüsseldienstbranche als solcher wurde damit ein „Bärendienst“ erwiesen. Wir mit unserem Schlüsseldienstangebot in und für Berlin müssen zwar nicht um unseren guten Ruf fürchten. Dennoch sehen wir uns dazu veranlasst, bei unseren Kunden und denjenigen, die es werden möchten oder gezwungenermaßen werden, einiges klarzustellen.

• Bewahren Sie in der Notsituation einer verschlossenen Tür den kühlen Kopf
• Greifen Sie nicht zur erstbesten Rufnummer auf den Gelben Seiten oder im Internet
• Der oberste, erste Platz wird immer aus Werbegründen und gegen das höchste Gebot vergeben, sprich verkauft
• Beugen Sie vor, indem Sie die Servicenummer „Ihres örtlichen Schlüsselnotdienstes“ bei sich führen
• Im gegebenen Fall kann die Nummer der Schlüsseldienst-Hotline ebenso wichtig werden wie die PIN Ihrer Kreditkarte

Als Faustregel gilt, dass die einfache Türöffnung beim Schlüssel- oder Schlüsselnotdienst am Ort den zweistelligen Eurobetrag nicht übersteigt. Höhere oder zusätzliche Kosten deuten darauf hin, dass mit dem Anbieter „etwas nicht stimmt“. In diesem Fall sollte sich der Betroffene auf keine Diskussion einlassen, sondern sofort einen Mitbewerber anrufen. Diese missliche Situation lässt sich komplett vermeiden, wenn die Schlüsseldiensthotline im Telefonbuch gespeichert ist.

Die bundesweit Geschädigten haben es leider nicht so gemacht. Sie haben teuer dafür bezahlt und werden ihren Schaden kaum ersetzt bekommen; denn Strafverfahren und Zivilprozess sind Zweierlei mit ganz unterschiedlichen Aussichten auf Erfolg.

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